Gesundheit

Schlaf & Gewicht: Warum schlechter Schlaf dick macht

Veröffentlicht am 3.5.2026 · 8 Min. Lesezeit · Geprüft von der Redaktion

Studienlage zur Verbindung von Schlafdauer, Hormonen und Gewicht – plus Routinen für besseren Schlaf.

Schlaf & Gewicht: Warum schlechter Schlaf dick macht

Wer dauerhaft weniger als 6 Stunden schläft, hat ein deutlich höheres Risiko für Übergewicht. Der Grund: Schlafmangel verschiebt zentrale Hormone.

Hormonelle Effekte von Schlafmangel

HormonVeränderungFolge
Ghrelin+15 %Mehr Hunger
Leptin−15 %Weniger Sättigung
Cortisol+50 %Mehr Bauchfett
Insulin-Sensitivität−30 %Diabetes-Risiko
Hormonelle Veränderungen nach 1 Woche < 6 h Schlaf

Wie viel Schlaf ist optimal?

  • Erwachsene: 7–9 Stunden
  • Jugendliche: 8–10 Stunden
  • Senioren: 7–8 Stunden

Routine für besseren Schlaf

  1. Feste Schlafenszeit (auch am Wochenende)
  2. Ab 30 min vor dem Bett: kein Bildschirm/blaues Licht
  3. Schlafzimmer: dunkel, kühl (16–18 °C), still
  4. Kein Koffein nach 14 Uhr, kein Alkohol abends
  5. Morgens 10 min Tageslicht – stabilisiert die innere Uhr